Gute Aussichten für Zell

Raiffeisenbank Zeller Land eG spendet 29.000,00 Euro für verschiedene
Projekte der Ortsgemeinden.

Mehrere Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Zell können sich über eine kräftige
Finanzspritze der Raiffeisenbank Zeller Land eG freuen. Erträge aus dem Gewinnsparen
fließen in einzelne Projekte.



Die Bankvorstände Walter Hoff (links) und Peter-Josef Götten (rechts) überreichen Bürgermeister
Karl Heinz Simon die Finanzspritze für den Neubau des Priznekopfturms.

Großer Erfolg für das Projekt "Prinzenkopfturm" an der Marienburg. Bei der
Ausschreibung der Raiffeisenbank Zeller Land eG, die erstmals Projekte der
Ortsgemeinden finanziell fördert, ging der Neubau des Aussichtsturms als
Sieger hervor. Erfreut nahm Verbandsbürgermeister Karl Heinz Simon bei
der feierlichen Preisübergabe in der Raiffeisenbank Zelle Land eG die
Finanzspritze in Höhe von 20.000,00 Euro aus den Händen der Bankvorstände
Walter Hoff und Peter-Josef Götten entgegen. "Für den Tourismus hat der
Prinzenkopfturm, von dem man einen einmaligen Rundblick über die Moselschleife
genießen kann, eine überregionale Bedeutung. Außerdem ist das Projekt eine
Gemeinschaftsinitiative der Gemeinden." erklärte Walter Hoff die Entscheidung
der Jury. Der bei Ausflüglern sehr beliebte, aber zwischenzeitlich marode Aus-
sichtsturm soll mit der Unterstützung der Raiffeisenbank neu gebaut werden.
"Ideen zur Gestaltung gibt es bereits: Bauingenieur-Studenten der Fachhochschule
Koblenz haben einen preisgekrönten Entwurf erarbeitet. Es handelt sich um eine
mit Holz verkleidete Stahlkonstruktion", sagte Karl Heinz Simon und bedankte
sich für das Engagement der Bank.

Auch die anderen Projekte gingen nicht leer aus. Über jeweils 1000,00 Euro
konnten sich neun Gemeinden freuen, die sich ebenfalls beworben hatten.
Gefördert werden der Einbau eines Backofens auf dem Festplatz in Grenderich,
die Renovierung des Wasserwerkhäuschens in Haserich, der Bau einer Wasserleitung
zum Sportplatz Mittelstrimmig, die Ausstattung der Kapelle mit Glockengeläut in
Reidenhausen, die Renovierung des Marienaltars in der Filialkirche Schauren, der
Ausbau des Dorfbildungswerks "Alte Schule" in Peteswald-Löffelscheid, der Umbau des
Spielplatzes in Moritzheim und die Anlage eines Barfusspfades in Mastershausen.
In Bremm soll das Nikolaushäuschen am Fusse des Calmont wieder aufgebaut werden.
Es war einst der Strassenführung zum Opfer gefallen. "Als Genossenschaftsbank, die mit
der Region eng verbunden ist, verstehen wir uns auch als Förderer der Gemeinden. Denn
wer hier zu Hause ist, hat grosses Interesse die Region zu bewahren und mitzugestalten",
begründeten die Banker ihre Idee. Walter Hoff: "Es ging nicht um die Pflichtaufgaben der
Gemeinden, sondern um Investitionen die einen zusätzlichen Nutzen schaffen."
Beispielsweise Projekte im touristischen Bereich, in der Heimatpflege oder auch in der
Pflege der Historie.

Das Geld für de Fördertopf stammt aus den Zweckerträgen des Gewinnsparens, das
sich bei der Genossenschaftsbank seit Jahren großer Beliebtheit erfreut.